Trauergedichte für die Mutter
Gedichte zur Trauer um die Mutter
Ein Herz das für uns alle schlug,
Leid und Freuden mit uns trug.
Bis es dann müde stille stand,
um auszuruhen in Gottes Hand.
Tretet her, Ihr meine Lieben.
Nehmet Abschied - weint nicht mehr.
Hilfe konnte ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer.
Manchmal wollte ich verzagen, hab gedacht, ich trüg es nie.
Und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie.
Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras,
Alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das.
Wohl der schlechteste, den man dir kann erteilen;
Armes Herz, du willst nicht, dass die Wunden heilen.
Etwas hast du noch, solang es schmerzlich brennt;
Das Verschmerzte nur ist tot und abgetrennt.
Friedrich Rückert
Du bist fort,
an einem nun ganz anderem Ort.
Bin traurig - was soll ich nur tun ohne dich,
ganz ehrlich - ich weiß es noch nicht.
Du bist doch immer bei mir? Oder,
warum sprichst du denn nicht?
Kann dich nicht mehr hören,
ich fasse das nicht.
Wie konntest du mich einfach verlassen,
dafür würde ich dich so gerne hassen.
Doch lieben tue ich dich
und weiß, du wolltest es lassen.
Glaub nun, dich zu spüren.
Ja, du bist noch da!
Ich spüre es am Wind in meinem Haar.
Bist nun mein Schutzengel,
du warst immer wunderbar.
Muss dich nun gehen lassen
aber kann es noch immer nicht lassen.