Vater Trauergedichte
Gedichte über die Trauer um den Vater
Keiner kann die Stunden zählen,
viel zu schnell die Zeit vergeht.
Schließlich, letztlich kommt der Tag,
an dem man dann am Ende steht.
Den Weg so gern mit Dir gegangen,
viel zu früh der Abschied naht.
Für einen Moment verstummt die Sonne,
beginnt die Nacht, vergeht der Tag.
Doch hoffend schaue ich auf zum Himmel,
versuche dort jenen Stern zu sehen
Der Dir als Heimat auserkoren,
niemals soll er untergehen.
Der Worte mags genug nicht geben,
zu sagen, was mich tief bewegt.
Es fällt mir schwer sie auszusprechen,
weil Trauer doch das Herz umschwebt.
Liebe hat er uns gegeben, Liebe war,
was er uns tat.
Liebe war sein ganzes Leben.
Unsere Liebe nimmt er mit ins Grab.
Schlaflose Nacht, schmerzvolle Stille,
bei Mondenschein - allein.
Unruhe in mir, Sehnsucht verspür.
Trauer und Wut, Verzweiflung und Mut
alles wird gut?
Innerlich zerrissen, Tränen fließen
es tut weh, oh bitte, Schmerz vergeh!